Filipka Rutkowska und Urok Shirhan
The Distribution of Luck #2
12. 8. 26, 20:30 Uhr
Im August präsentiert der Salzburger Kunstverein gemeinsam mit der Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst Salzburg die Performance Reihe The Distribution of Luck. Kuratiert von Mirela Baciak und Denis Maksimov umfasst sie vier Lecture Performances von Harun Morrison, Filipka Rutkowska, Urok Shirhan und Gernot Wieland, die sich mit den Themen Liebe, Klasse, Geld und Identität auseinandersetzen.
Denis Maksimov kuratiert und unterrichtet zeitgenössische Kunst, globale Geschichten und interdisziplinäre Geisteswissenschaften. Er ist Kurator für Kunst und Programme bei Pushkin House in London, Dozent am Joseph Backstein Institute of Contemporary Art in Moskau und Gründer des Lecture Performance Archive sowie des Avenir Institute. Er lebt und arbeitet in London und Athen.
- Ort
- Salzburger Kunstverein
- Datum
- 12. 8. 26, 20:30 Uhr
Filipka Rutkowska
Filipka Rutkowska ist eine in Warschau lebender Künstlerin, Autorin und Schauspielerin, die ihr eigenes Leben als Methode nutzt. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Stand-up, Monodrama, Manifest und Assemblage und versteht Queerness nicht als Identität, sondern als Strategie: zur Überwindung körperlicher Grenzen, für gesellschaftliche Veränderung und als Quelle von Humor. Rutkowskas bewegt sich an der Schnittstelle zwischen polnischer kritischer Kunst und queerer Performance, wo Emanzipation nicht bedeutet, der Realität zu entkommen, sondern sich ihr zu stellen. Arbeiten wurden unter anderem im MoMA Warschau, auf der Göteborg Biennale sowie in der Fondation Pernod Ricard in Paris gezeigt. Filipka Rutkowska erhielt zudem den Ongoing Art Center Award in Tokio. Im Jahr 2026 nimmt Rutkowska als Teil des Mauczki-Kollektivs an der Manifesta Ruhrgebiet teil, präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung in der Galeria Studio in Warschau und veröffentlicht das erste Buch bei HELA PRESS.
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Urok Shirhan
Urok Shirhan ist Künstlerin, Forscherin und DJ und arbeitet an der Schnittstelle von Performance, Bildender Kunst und kritischer Theorie. In ihrer Praxis untersucht sie die politischen und poetischen Dimensionen von Klang, Bild und Sprache in ihren Beziehungen zu Macht und Affekt. Dabei greift sie häufig auf die Geschichte politischer Kämpfe und Migration in ihrer eigenen Familie zurück. Mit dokumentarischen Strategien und Formen sonischer Autofiktion erforscht sie, wie Klang – und insbesondere die Stimme – Kollektivität, Dissens und Zugehörigkeit hervorbringt und prägt.
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