Sunset Kino – Eythar Gubara
29. 7. 26, 21:00 Uhr
Diese sieben Filme unterscheiden sich voneinander, beschäftigen sich jedoch alle mit Themen wie Identität, Heimat, der Suche nach innerem Frieden und Menschenrechtsaktivismus. Sie zeigen zudem das therapeutische Potenzial der Kunst auf, indem sie Emotionen durch Film und Schreiben reflektieren und Räume schaffen, um Erfahrungen mit anderen zu teilen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen – sei es der Verlust der Heimat, die Suche nach Identität und Sexualität oder der Kampf gegen Gewalt.
Sabren, 2021–2025, 15 Min.
Let Me Be, 2020, 5 Min.
202, 2023, 2 Min.
I Am the Ocean, 2026, 4 Min.
Not Just a Shadow, 2023, 7 Min.
The Boat, 2026, 6 Min.
Home Is Everywhere I Am, 2025, 5 Min.
Einführung von Mirela Baciak, Salzburger Kunstverein.
Anschließend ein Gespräch (Q&A) mit Eythar Gubara und Mirela Baciak.
- Ort
- Salzburger Kunstverein
- Datum
- 29. 7. 26, 21:00 Uhr
Eythar Gubara
Eythar Gubara ist eine sudanesische bildende Künstler*in und DOP, deren Arbeit durch Fotografie und Film Widerstand, Identität und Menschenrechte erforscht. Seit 2013 nutzt Gubara visuelles Storytelling als Werkzeug für sozialen Wandel und verbindet dabei künstlerische Praxis mit Aktivismus. Die Arbeit konzentriert sich auf marginalisierte Gemeinschaften – insbesondere Frauen und die LGBTQI+-Community – kritisiert Unterdrückung, während sie zum Schweigen gebrachte Stimmen im Sudan und darüber hinaus sichtbar macht.
Seit dem Wechsel zur Kinematografie im Jahr 2017 dokumentiert Gubara Widerstandskraft und Intimität sowohl in Stand- als auch in Bewegtbildern. In enger Zusammenarbeit mit Graswurzelbewegungen versteht Gubara Kunst sowohl als Instrument für Gerechtigkeit als auch als Raum für Sichtbarkeit. Die künstlerische Praxis gründet auf der Überzeugung, dass Kunst Dialoge anstoßen, Veränderungen inspirieren und Hoffnung entfachen kann.
Gubaras Arbeiten wurden in sechs Einzelausstellungen in Hamburg sowie in mehr als 17 Gruppenausstellungen weltweit präsentiert. Die Kurzfilme wurden auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt, darunter das Internationale Kurzfilm Festival Hamburg. Im Jahr 2021 nahm Gubara am Fotofestival Rencontres d’Arles teil und wurde dort mit dem Madame-Figaro-Preis ausgezeichnet.
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