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Pressemeldungen

Pressemitteilung

Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg – Allgemeine Informationen 18. Juli bis 27. August 2011

08.02.2011

Die älteste europäische Sommerakademie

Die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg , 1953 von Oskar Kokoschka als Schule des Sehens gegründet, ist die älteste ihrer Art in Europa. Zwei Grundsätze sind es, denen die Sommerakademie bis heute treu geblieben ist: die Internationalität der Lehrenden und der KursteilnehmerInnen und das gemeinsame Studium von professionellen KünstlerInnen, Kunststudierenden und Kunstinteressierten.

 

Vielfalt, Niveau, Internationalität und Vielsprachigkeit im wortwörtlichen Sinn prägen die dichte Arbeitsatmosphäre der Sommerakademie, in der Kunstproduktion, Diskurs und Präsentation ineinander greifen. Die individuelle Förderung und Entwicklung der einzelnen Studierenden wird hier ebenso ernst genommen wie die Auseinandersetzung in der Gruppe.

 

Produktion, Reflexion und Vermittlung aktueller, zeitgenössischer Kunst

Jährlich über 300 TeilnehmerInnen aus über 40 Staaten besuchen Kurse an den drei Kursorten Festung Hohensalzurg, Alte Saline Hallein und Kiefer Steinbruch in Fürstenbrunn. Die einzigartige Atmosphäre der Kursorte, die herausragende Qualität der Lehrenden und das hochkarätige Veranstaltungsprogramm mit Mittagsgesprächen, kunsthistorischen und –theoretischen Vorträgen, und Diskussionen, Vernissagen, Galeriegesprächen etc. ermöglichen eine intensive Auseinander­setzung mit der Produktion, Reflexion und Vermittlung von aktueller, zeitgenössischer Kunst. Die Sommerwochen in Salzburg stellen für viele TeilnehmerInnen die einmalige Gelegenheit dar, sich in dieser Zeit ausschließlich der Kunstproduktion und -reflexion zu widmen. Sie überdenken die eigene Rolle als KünstlerIn ebenso wie die gesellschaftliche Funktion der künstlerischen Produktion und können der Frage nachgehen, wie sich neue Öffentlichkeiten für die eigene künstlerische Produktion erschließen lassen.

 

Hildegund Amanshauser, Direktorin seit 2009

Seit 2009 steht die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg unter der Leitung der Kunsthistorikerin Hildegund Amanshauser. Sie sagt: „Die Sommerakademie ist für mich ein Ort der internationalen und interdisziplinären künstlerischen Produktion und des Diskurses. Teilnehmende aus der ganzen Welt kommunizieren in verschiedenen künstlerischen Medien miteinander und tragen durch unterschiedliche Erfahrungen, Fertigkeiten und Fragestellungen zu diesem intensiven künstlerischen Prozess bei, der die Sommerakademie prägt.“ Eine Neuerung im Programm sind unter anderem die KünstlerInnen zu Gast. 2010 waren dies die in Berlin lebende Schriftstellerin Tanja Dückers als Autorin zu Gast und Thandile Zwelibanzi aus Südafrika als Fotograf zu Gast. Text und Fotografien der beiden finden sich auf der Homepage der Sommerakademie. 2011 wird das Spektrum der Kurse erstmals um einen Kurs „kuratorische Praxis“ erweitert, der für KünstlerInnen, KuratorInnen und am Ausstellungsmachen Interessierten offen steht.

 

Herausragende Zufriedenheit der KursteilnehmerInnen

Zwei Drittel aller KursteilnehmerInnen 2010 waren, wie die erste quantitative Befragung aller KursteilnehmerInnen der Sommerakademie im vergangen Sommer gezeigt hat, mit ihrem Kurs „sehr zufrieden“, damit liegt die Latte für 2011 hoch. Der Anspruch freilich ist, noch besser zu werden.

 

Stipendien

Insgesamt werden zirka 70 Stipendien zur Teilnahme an der Sommerakademie vergeben, die in der Regel die Kursgebühr abdecken. KulturKontakt Austria und The American Austrian Foundation (AAF) vergeben auch Zuschüsse zu Reise- und Aufenthaltskosten. Die Stipendien sind teils offen für alle BewerberInnen, teils speziell an Kunststudierende gewidmet. Die Mittel zur Stipendienvergabe kommen vom Verein der Freunde der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg und folgenden Institutionen: The American Austrian Foundation Inc., Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Kunstakademie Münster, Kulturfonds der Stadt Salzburg, Kulturabteilung des Landes Salzburg, KulturKontakt Austria und der Firma Boesner. Zwei Stipendien sind ehemaligen Lehrenden der Sommerakademie gewidmet: Miloslav-Chlupác  und M.E. Prigge. Information dazu und Bewerbungen bis spätestens 15. April 2011 an www.summeracademy.at

 

Anmeldung

Die hohe Qualität der Kurse wird auch dadurch gewährleistet, dass sich alle TeilnehmerInnen für die Aufnahme in die Kurse bewerben müssen. Die Anmeldefrist endet am 15. Mai 2011. Die jeweiligen KursleiterInnen entscheiden anhand der eingereichten Unterlagen über die Aufnahme der Bewerbe­rInnen, die dann bis spätestens 31. Mai 2011 verständigt werden.

 

Daten und Fakten

Dauer: 18. Juli bis 27. August 2011

Anmeldung: bis 15. Mai 2011 (für Stipendien 15. April 2011)

Preise:

vierwöchige Kurse € 1.070,- (für Studierende ermäßigt € 750,-)

dreiwöchige Kurse € 840,-(€ 600,-)

zweiwöchiger Kurs € 610,- (€ 450,-)

einwöchiger Kurs € 380,- (€ 300,-)

www.summeracademy.at (mit Fotomaterial zum Herunterladen) 

 

Kontakt

Direktion

Hildegund Amanshauser, +43 662 842113, hildegund.amanshauser@summeracademy.at

Öffentlichkeitsarbeit

Susanne Tiefenbacher, +43 664 1442114, presse@summeracademy.at

www.summeracademy.at

 

8. Februar 2011
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