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Globale Akademie Vorträge

2016 mit der Konferenz „Globale Akademie?“ begonnen, wird das Projekt in diesem Jahr mit fünf Vorträgen fortgesetzt, vier davon beschäftigen sich mit unterschiedlichen Kunstszenen auf dem riesigen Kontinent Asien, die alle in den letzten Jahren global zunehmend Beachtung fanden. Ghalya Saadawi spricht über die transnationale Gegenwartskunst am Beispiel von Beirut, Virginia Whiles über Pakistan, Diana Campbell Betancourt über Bangladesch und Grace Samboh über Indonesien.

Uns interessiert, wie Kunst in diesen Regionen gelehrt und gelernt wird, und ob es neue Initiativen gibt, die nicht nur die Geschichte der kolonialen Akademien fortschreiben, sondern ganz neue und eigene Wege gehen. Wir möchten aber auch wissen, wie sich regionale Szenen entwickeln, welche Institutionen (z.B. Museen oder Off Spaces) es gibt, welche Geschichte sie haben, unter welchen Bedingungen Kunst jeweils produziert wird, wie der Markt funktioniert und schließlich, wie sich das Verhältnis zwischen regionaler Anbindung und globalem Kunstbetrieb gestaltet.

Der Schwerpunkt Asien ergab sich aus dem Umstand, dass eine nicht unerhebliche Anzahl der Lehrenden aus dieser Weltgegend kommt, wie Tony Chakar (Beirut), Aisha Khalid (Lahore), Diana Campbell Betancourt (Dhaka und Philippinen) oder Grace Samboh (Yogyakarta). Darüber hinaus wird Ruth Noack, eine der profiliertesten VertreterInnen eines universellen kuratorischen Ansatzes, über „globales Kuratieren“ sprechen.

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Kunstgespräche

Kunstgespräche mit (fast) allen Lehrenden geben Einblick in deren sehr vielfältige künstlerische Produktion. Ein Schwerpunkt dabei sind radikal verschiedene Herangehensweisen an Malerei. So hinterfragt Melissa Gordon die Rolle der Geste in der abstrakten Malerei. Bernhard Martin kombiniert die unterschiedlichsten Malstile und Sujets. Er bleibt dabei in alle Richtungen experimentierfreudig, etwa wenn er altmeisterliche auf computergenerierte Motive treffen lässt. Für Paulina Olowska ist Malerei mehr als ein Mittel, Bilder zu erzeugen. Sie ist ein direkter Reflex auf das Leben selbst. Mark Van Yetter setzt sich mit der Erzählstruktur eines Bildes auseinander. Er fragt, inwieweit nicht nur das Dargestellte, sondern auch die Art und Weise der Darstellung Träger der Handlung sind.

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