Zum Inhalt Zur Sitemap

Tex Rubinowitz

Geschichten erzählen
17.07.2017 – 29.07.2017

  • Ohne Titel, 2015, Installationsansicht (Detail), The Nul­-Pointers, Leopold Museum Wien, Foto: Hertha Hurnaus
    Porträtfoto: Hertha Hurnaus
    Medium/Medien: überwiegend Malerei, auch Zeichnung, Assemblage, Stickerei, Öl auf Holz, Text
    Ort: Festung Hohensalzburg

    Sprachen: Deutsch, Englisch
    Mitzubringen sind: Werkzeug und Material für das Arbeiten im bevorzugten Medium
    Voraussetzungen: keine
    Maximale Anzahl der Teilnehmenden: 20
    Co-Lehrende: Sonja Bendel
    Teilnahmegebühr: € 700,– (€ 540,–)

    ANMELDUNG


    Die Teilnehmenden dieses Kurses sollen anhand von Geschichten (fiktiven wie realen, auch biografischen Erlebnissen) eine Art Gesamtkunstwerk entwickeln. Sie können davon ausgehen, dass das Bild zuerst da ist und dann die Worte folgen, oder umgekehrt, sie schreiben eine Geschichte auf, und daraus entwickelt sich die zweite Dimension im Bild. Wir tragen alle Geschichten in uns, wir sprechen, wir teilen uns mit. Zu diesen Texten existieren Bilder, wir müssen sie nur definieren und zusammenbringen. 
     

    Denkbar ist auch, dass sich Teilnehmende mit anderen zusammentun, sich gegenseitig beim Formulieren, beim Ausfeilen helfen. Wer illustriert wessen Idee? Oder lassen wir uns von niemandem interpretieren? Es soll über den rein illustratorischen Charakter hinaus gegangen werden, der häufig parallel und mitunter passiv neben der Geschichte läuft. Das Bild soll mit der Erzählung verschmelzen, die Geschichte den Blick schärfen, auch und gerade durch das Bild. „Bild“ heißt nicht unbedingt etwas Gemaltes oder Gezeichnetes. Anselm Kiefer hat zentnerschwere Bücher aus Blei gemacht, Yoko Ono hat mit ihren Schritten auf dünnem Eis ebenfalls etwas erzählt. 
     

    Am Ende soll ein kleines Büchlein entstehen. Das muss nicht gedruckt sein, nicht gebunden, es kann metaphysisch sein, also nur eine Spur oder eine Andeutung, aber die Teilnehmenden sollen sich dazu verhalten. Der Kurs soll die Sinne schärfen, etwas auf zweierlei Art zu artikulieren, die verschriftete und die bebilderte.