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DISTRUKTUR / Melissa Dullius + Gustavo Jahn

Film als empfindlicher Körper
14.08.2017 – 26.08.2017

  • Postcards 2, 2008, 16mm-Einzelbilder, © Distruktur
    Porträtfotos: Distruktur 2016, © Distruktur
    Medium/Medien: 16mm-Film
    Ort: Festung Hohensalzburg

    Sprachen: Englisch, Deutsch, Portugiesisch, Spanisch
    Mitzubringen sind: 16mm-Kamera, Belichtungsmesser und Stativ, falls vorhanden. (Kameras samt Zubehör sind auch vor Ort verfügbar; Filme und Entwicklungschemikalien können zum Selbstkostenpreis erworben werden.)
    Voraussetzungen: Bereitschaft zur Gruppenarbeit
    Maximale Anzahl der Teilnehmenden: 15
    Co-Lehrende: Viktoria Schmid
    Teilnahmegebühr: € 700,– (€ 540,–)


    AUSGEBUCHT

     

    Film als empfindlicher Körper geht davon aus, dass 16mm-Film nicht nur lichtempfindlich ist, sondern auch auf den Kontakt mit anderen Körpern und Substanzen reagiert. Der Kurs bietet eine Einführung in das eigenständige Gestalten analoger Filme, bei dem die Filmschaffenden die Kontrolle über alle Aspekte der Produktion behalten. Bei einem handgemachten Film ist jeder Produktionsschritt mit einem körperlichen Kontakt mit dem Filmstreifen verbunden, was zu einem Dialog zwischen Filmschaffendem/r und Material führt, der auf persönliche Art und Weise gestaltet werden kann. Dabei lassen sich mittels Posing, Performance und Schauspielerei auch Möglichkeiten der Selbstdarstellung erkunden. 
     

    Wir werden mit 16mm-Kameras Filme auf verschiedenen Farbfilmen drehen, sie in der Dunkelkammer ausarbeiten, mit fotochemischen Techniken experimentieren und die Ergebnisse dann schneiden, kleben und projizieren. All diese Schritte werden eingehend erforscht und auf ihre ästhetischen Möglichkeiten hin abgeklopft, mit besonderem Augenmerk auf intuitive Zugänge und gegenseitigen Wissensaustausch. Wir werden sowohl individuelle Übungen und Experimente durchführen als auch gemeinsam Projekte entwickeln und erarbeiten, mit dem Ziel im Lauf des Kurses einen kollektiven Film zu produzieren.