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Clemens Berger

Autor zu Gast 2011

2011 hat der in Wien lebende Schriftsteller Clemens Berger, dessen jüngster Roman Das Streichelinstitut große Beachtung fand, die Sommerakademie für zwei Wochen begleitet und beobachtet.

Seine dabei entstandene Geschichte beginnt wie folgt

"Es waren Tage schlechter Nachrichten. Am Abend unserer ersten Begegnung scherzte ich mit Hubert Scheibl über den zerstückelten, in Plastiktüten in die Spree geworfenen Tätowierer aus Hallein, dessen Geschichte die lokalen Zeitungen umtrieb. Der junge Mann war von einem Kollegen aus den Vereinigten Staaten bestialisch ermordet worden, Familie und Freunde konnten sich die Tat nicht erklären, wir versuchten es auf unsere Art. Andere mögen das in einen Kausalzusammenhang setzen mit dem, was geschehen sollte; ich halte nichts von dergleichen Hokuspokus, auch wenn ich mich heute ungern unserer Geschmacklosigkeiten entsinne......"

Clemens Berger (1979), geboren in Güssing, aufgewachsen in Oberwart, studierte Philosophie in Wien, wo er heute als freier Schriftsteller lebt. Er schreibt Prosa, Essays und Stücke. Bücher: Der gehängte Mönch, 2003, Paul Beers Beweis, 2005, Die Wettesser, 2007, Und hieb ihm das rechte Ohr ab, 2009, Gatsch/Und jetzt. Zwei Stücke, 2009, Das Streichelinstitut, 2010. Sein Stück Engel der Armen wurde im September 2011 im Staatstheater Darmstadt uraufgeführt.

Eine Kooperation der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg und des Salzburger Literaturforums Leselampe.

www.clemensberger.at